Nach monatelanger, ergebnisloser Suche hat die Wohnungsbau Hannover endlich ihren neuen Geschäftsführer gefunden. Er lag geknebelt im dichten Gebüsch einer Waldlichtung bei Ulm. Dr. Hans Müller-Berg war zuvor Opfer einer Entführung geworden.
Seine Entführer hatten ursprünglich versucht, einen Geldbetrag in Höhe von 12 Millionen Euro in kleinen Scheinen zu erpressen und patzten bei der Übergabe, die sich nachts auf der Rheinbrücke bei Elvershagen vollzog. Dabei sollte ein schwarzer Müllsack mit den geforderten Scheinen aus einem fahrenden VW Polo geworfen werden. Die Geiselnehmer verfehlten den Sack jedoch beim Versuch, ihn zu fangen, sodass er über die Brüstung hinwegflog und in den Tiefen des Rheins landete.
Im Anschluss brach jeder Kontakt zu den Tätern ab, und auch vom neuen Geschäftsführer der Wohnungsbau Hannover gab es lange kein Lebenszeichen mehr.
Am Morgen des heutigen Tages entdeckte schließlich ein kleines Mädchen, das mit einem bunten Ball spielte und dabei ein spanisches Volkslied von einem traurigen Frosch sang, im Gebüsch der abgelegenen Lichtung am Kleinhirnpfad westlich von Ulm die Leiche eines Mannes, der später als neuer Geschäftsführer der Wohnungsbau Hannover identifiziert wurde.

Foto: Betti Brotlos kümmerst sich liebevoll um das ausgezehrte Entführungsopfer…
Inzwischen geht es Müller-Berg besser, und er erholt sich noch von den Strapazen seiner Entführung in einem Sanatorium in Krisendorf bei Dissingen. Zunächst wollte sich der Manager nicht zu den Vorfällen äußern, gab der Reporterin der Vogelpost, Betti Brotlos, am Rande einer Spendengala mit Helene Fischer dann jedoch ein kurzes Interview. Dabei räumte er unter vorgehaltener Hand ein, seine Alkoholprobleme noch nicht vollständig im Griff zu haben.
Müller-Berg wörtlich: „Im Krisendorfer Sanatorium werde ich hervorragend betreut. Sobald ich mich von den Strapazen meiner Entführung ausreichend erholt habe, ist dort eine Alkoholentwöhnung vorgesehen.“
Olaf Oberlehrer, wissenschaftlicher Berater der Vogelpost, meint dazu: „Ein Alkoholentzug sollte stets unter fachlicher Begleitung erfolgen, da sowohl körperliche als auch psychische Entzugssymptome auftreten können. In einer Betreuungseinrichtung sorgen medizinische Überwachung und therapeutische Unterstützung dafür, dass der Prozess sicher und stabil verläuft.“

